jeden 1. Samstag

von 9.00 bis 12.00

Hofverkauf auf dem Fläminghof Senst:
Straße nach Pülzig 62
06869 Senst

Tel./Fax: 03 49 29 - 20 35 4

Öffnungszeiten

Piesteritz (Lutherstadt Wittenberg)

Di 8.00 - 17.00 Uhr
Mi 8.00 - 13.00 Uhr
Do 8.00 - 17.00 Uhr
Fr 8.00 - 18.00 Uhr
Sa 8.00 - 11.00 Uhr

Tel.: 0 34 91 - 66 24 91

Straach

 Di 8.00 - 17.00 Uhr
Fr 8.00 - 18.00 Uhr
Sa 8.00 - 11.00 Uhr

Tel.: 0 34 92 9 - 20 82 0

jeden 1. Samstag

von 9.00 bis 12.00

Hofverkauf auf dem Fläminghof Senst:
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Piesteritz (Lutherstadt Wittenberg)

Di 8.00 - 17.00 Uhr
Mi 8.00 - 13.00 Uhr
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Was bedeutet BIO?

Immer mehr Menschen greifen bewusst zu Produkten des ökologischen Landbaus, weil sie sich für qualitativ hochwertige Produkte, eine gesunde Ernährung sowie den Schutz von Tieren und Umwelt entschieden haben. Das BIO-Siegel erleichtert die Auswahl beim Einkauf und auch Landwirte, Verarbeiter und Handel profitieren vom BIO-Siegel. Und das ohne großen Aufwand: Die Nutzung des BIO-Siegels kann kostenlos und ohne viel Bürokratie angezeigt werden.

Das sind die Bedingungen

  • Die Vergabe des BIO-Siegels richtet sich nach den Kriterien der EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Sie schreiben unter anderem vor:
  • Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs müssen zu mindestens 95 Prozent aus dem ökologischen Landbau stammen.
  • Der Einsatz von Gentechnik ist verboten.
  • Viele Zusatzstoffe sind nicht erlaubt.
  • Nur Erzeuger sowie Verarbeitungs- und Importunternehmen, die den Anforderungen der Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau gerecht werden und sich den vorgeschriebenen Kontrollen unterziehen, sind berechtigt, ihre Produkte unter den Bezeichnungen "BIO" oder "Öko" zu verkaufen.
  • Bei der Kennzeichnung der Produkte muss der Name und/ oder die Codenummer der zuständigen Öko-Kontrollstelle angegeben werden. Das Schema der Codenummer für eine Kontrollstelle, die in Deutschland ansässig ist, lautet: DE-000-Öko-Kontrollstelle. Dabei steht "DE" für Deutschland und "000" für die dreistellige Kennziffer der Kontrollstelle.

Für Ihre Sicherheit: Genaue Kontrollen

  • BIO-Betriebe führen über alle Betriebsmittel und Erzeugnisse genau Buch. Sie müssen beispielsweise genau erfassen, was sie von wem gekauft und an wen verkauft haben. So lassen sich die BIO-Produkte bis zum Erzeuger zurückverfolgen. Amtlich zugelassene private Kontrollstellen überprüfen mindestens einmal jährlich den gesamten Betrieb. Die Arbeit der Kontrollstellen wiederum wird staatlich kontrolliert
  • Eine wichtige Rechtsgrundlage für die Kontrollen ist das Öko-Landbaugesetz. Wenn bei den Kontrollen Verstöße festgestellt werden, müssen diese von den Kontrollstellen an die zuständigen Länderbehörden gemeldet werden. Im Öko-Landbaugesetz sind auch die Erteilung und der Entzug der Zulassung für die privaten Kontrollstellen verankert.
  • Neben der "BIO-Kontrolle" unterliegen BIO- Produkte selbstverständlich auch den futter- und lebensmittelrechtlich vorgeschriebenen Kontrollen in Deutschland.

Was bedeutet artgerechte Tierhaltung nach EG-Öko-Verordnung?

Artgerechte Tierhaltung nach den EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau unterscheidet sich ganz von der "konventionellen" Tierhaltung. Folgende Grundprinzipien werden im ökologischen Landbau eingehalten:

  • Den Tieren ist Auslauf im Freien und je nach Tierart Weidegang zu gewähren
  • Das Umfeld der Tiere muss hinsichtlich der Belüftung, der Lichtansprüche und des Platz- und Komfortbedarfs artgerecht gestaltet sein und das natürliche Sozialverhalten ermöglichen.
  • Eine ganzjährige Anbindehaltung ist nicht erlaubt.
  • Vollspaltenböden sind nicht zulässig.
  • Der Einsatz von Hormonen, Wachstums- und Leistungsförderern ist verboten.
  • Der vorbeugende Einsatz von Medikamenten, Antibiotika etc. ist nicht erlaubt.
  • Die Fortpflanzung erfolgt grundsätzlich im Natursprung, künstliche Besamung ist jedoch erlaubt. Nicht zulässig sind andere künstliche Fortpflanzungsmethoden.
  • Eingriffe am Tier wie Zähnekneifen, Kupieren des Schwanzes, Stutzen der Schnäbel etc. dürfen nicht systematisch angewendet werden. Die Enthornung von Rindern ist aus Sicherheitsgründen erlaubt.

Qualität hat ihren Preis

  • BIO-Bauern wirtschaften in einem weitgehend geschlossenen Betriebskreislauf, der die natürlichen Lebensprozesse fördert
  • Die Tiere werden mit ökologischem Futter gefüttert. Futtermittel werden vorzugsweise selbst erzeugt. Tiere haben Auslauf. Pflanzenschutz konzentriert sich auf vorbeugende Maßnahmen, schnell lösliche Mineraldünger werden nicht verwendet.
  • Eine solche Wirtschaftsweise bedeutet aber auch erhöhten Arbeitsaufwand, niedrigere Erträge und geringere "Leistungen" in der Tierhaltung. Daher sind BIO- Produkte auch etwas teurer - Qualität hat eben ihren Preis. Immer mehr Verbrauchern ist es das wert.

 (Quelle: www.biosiegel.de)